Zukunftsorientiert wählen wir unsere Unternehmenspartner.
Das Unternehmen BGS, angesiedelt im Unternehmen FICHTL, verfügt
über den derzeit weltweit leistungsstärksten Elektronenbeschleuniger
seiner Art (mit bis zu 200 kW). Unser Partnerunternehmen ist
spezialisiert auf Produktveredelung und nutzt dafür das Leistungsspektrum
unserer Unternehmensgruppe. Ein Elektronenbeschleuniger mit
einer Energie von 10 MeV ist für zahlreiche Anwendungsgebiete
eine preiswerte, risikominimierende und umweltentlastende Zukunftstechnologie.
Unabhängig von der jeweiligen Anwendung sind die industriell
elektronenbehandelten Erzeugnisse weder radioaktiv noch umweltbelastend.
Sie können direkt nach der Elektronenbehandlung ohne besondere
Sicherheitsmaßnahmen benutzt und weiterverarbeitet werden. Beispiele:
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Depolymerisation
und Aktivierung von Zellstoff
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Zellstoff ist ein multifunktional einsetzbarer
und nachwachsender Rohstoff, der in diversen industriellen Bereichen
wie Nahrungsmittel, Papier, Chemie, Faserherstellung uvm. genutzt
wird. Viskose mußte bis zu diesem neuen Verfahren kostenintensiv,
zeitintensiv und stark umweltbelastend chemisch aus Zellstoff
gewonnen werden. Die Elektronenbehandlung von Zellstoff führt
ohne Umweltbelastung zur Depolymerisierung und Aktivierung des
Ausgangsmaterials. Zusätzlich werden bei der Elektronenbehandlung
von Zellstoff mit hoher Energie auch in den kristallinen Strukturen
im Zellstoff gewollte Störstellen geschaffen. Bei der Weiterverarbeitung
brechen diese auf und führen so zu verbesserten Zugänglichkeiten
und konstanten Qualitätsmerkmalen.
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Lebensmittelbehandlung
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Lebensmittel legen vom Erzeuger bis zum Verbraucher
einen langen Weg zurück. Krankheiten beim Verbraucher verursacht
durch die Lebensmittelvergiftung verursacht durch pathogene Organismen
und Parasiten sind eine ständige Gefahr. Elektronenbehandlung
von Lebensmitteln verlängert wesentlich die Haltbarkeit von tierischen
und pflanzlichen Produkten. Kleinstorganismen wie Bakterien werden
abgetötet. Ausführliche Gesundheitsstudien internationaler Gesundheitsorganisationen
haben bewiesen, daß Elektronenbehandlung von Lebensmitteln nicht
nur sicher ist, sondern auch deutliche Vorteile für die Ernährung
der Weltbevölkerung bietet.
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Strahlensterilisation
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Sterilität ist nach der europäischen Norm EN
552 von 1992 fest definiert und stellt die Anforderungen, daß
die Möglichkeit von einzelnen lebensfähigen Mikroorganismen an
diesem Gegenstand kleiner als 10-26 ist. Vor über 10 Jahren hat
der deutsche Gesetzgeber diese Anforderung für Strahlensterilisation
mittels beschleunigter Elektronen mit bis zu 10 MV-Beschleunigungsspannung
als erfüllt erklärt und zugelassen. Seit dem hat der Einsatz ionisierender
Strahlung zur Sterilisation aus umweltpolitischen und wirtschaftlichen
Erwägungen zunehmend an Bedeutung gewonnen. Die bei BGS zur Verfügung
stehenden Leistungsparameter gewähren höchste Sterilisationssicherheit
bei einem Durchsatz von bis zu 120 m3/h.
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Vorteile: Eine Umweltbelastung
durch den Einsatz toxischer Gase wird vermieden. Sterilisation
von Pharmazeutika und medizinischen Materialien, kann ohne thermische
Belastung des Produktes durchgeführt werden. Die Sterilisation
in endgültigen Verpackungen, erfolgt ohne das Risiko späterer
Kontamination. Alle vorangehenden Produktionsschritte können unter
nicht-sterilen Bedingungen durchgeführt werden.
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Strahlenvernetzung
von Polymeren
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Die Vernetzung von Polymeren bei thermoplastischen
als auch elastomeren Werkstoffen ist ein über lange Jahre bewährtes
Verfahren um erhebliche Eigenschaftsverbesserungen im Ausgangsmaterial
zu erreichen. Die Methodik: Moleküle werden chemisch durch Einbringen
von Energie während des ausgelösten chemischen Prozesses miteinander
verbunden. Diese Vernetzung führt zu gewollten Veränderungen der
Eigenschaften im entsprechenden Ausgangsmaterial. Hochenergetische
Elektronenbeschleuniger ermöglichen, daß auch große Komponenten
in ihrer fertigen Form vernetzt werden können. Im Gegensatz zu
anderen Verfahren werden bei der Strahlenvernetzung keine Prozeßwärme
oder in der Regel auch keine weiteren Zusatzstoffe benötigt.
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| Die Vorteile: Verbesserung der mechanischen,
chemischen und thermischen Eigenschaften unter kostengünstigen,
temperaturabhängigen, prozeßverkürzenden und umweltfreundlichen
Rahmenbedingungen. Sonstige Anwendungen sind z.B.: Farbveränderungen
bei Edelsteinen, Gläsern und pigmentierten Kunststoffen. |
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Veredelung
von Produkten
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Die Liste der Anwendungen des Elektronenbeschleunigers
ist nahezu unendlich. Durch die räumliche Verbundenheit und die
Leistungsfähigkeit der FICHTL Unternehmensgruppe ist die Produktveredelung
durch Bestrahlung mit dem Elektronenbeschleuniger ein Bereich,
der für viele industrielle Anwendugsgebiete echte Wettbewerbsvorteile
schafft. Für Fragen, welche Möglichkeiten der Produktveredelung
und Kostenersparnis diese Technologie für Ihr Unternehmen bietet,
stehen Ihnen wir und das Unternehmen BGS jederzeit gerne zur Verfügung.
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